Willkommen bei der Bürogemeinschaft der Mietervereine

Mieterverein Hagen e. V., Mieterverein Schwelm und Umgebung e. V., Mieterverein Herdecke-Wetter e. V., Mieterverein Sauerland und Umgebung e. V. (vormals Mieterverein für den Hochsauerlandkreis und die ehemaligen Kreise Warburg und Büren e. V.), Mieterverein Lennetal und Umgebung e. V. (vormals Mieterverein Altena - Werdohl - Plettenberg und Umgebung e. V.), Mieterverein Nordhessen e. V. (vormals Mieterverein Korbach - Arolsen - Frankenberg und Umgebung e. V.).

Ab 1. November geänderte Beratungszeiten

In vielen Außenberatungsstellen Änderungen

Zum 1. November 2018 ändern sich der Beratungstag und/oder die Uhrzeit.

Betroffen sind: Brilon, Gevelsberg, Korbach, Lennestadt, Marsberg, Meinerzhagen, Menden, Neheim-Hüsten, Olpe, Olsberg, Plettenberg, Schmallenberg, Sundern, Warburg und Werdohl.

Wir werden in der nächsten Woche die Seite mit den Beratungsstellen aktualisieren.

 

BGH: Der Strom war offensichtlich zu teuer

Extreme Verbrauchssteigerung als offensichtlicher Fehler

Ein Energieversorgungsunternehmen aus Oldenburg berechnete seinem Kundenhaushalt, einem älteren Ehepaar mit Enkel, für die 12-monatige Abrechnungsperiode Stromkosten in Höhe von 9.073,40 Euro. Dabei wurde der Abrechnung ein abgelesener Verbrauch von 31.814 kWh zugrunde gelegt, 10 Mal mehr als im Vorjahr.

Unwirksame Klauseln im Mietvertrag

In vielen Mietvertragen "stimmt etwas nicht"

Hagen. Der Mieterverein Hagen weist aus gegebenem Anlass darauf hin, dass noch immer in einem Großteil der abgeschlossenen Mietverträge unwirksame Klauseln enthalten sind. Rechtsanwalt Stefan Wintersohle, Vertragsanwalt des Hagener Mietervereins, macht deutlich: „Der Bundesgerichtshof hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit diesem Thema beschäftigen müssen. Er hat in vielen Fällen Rechtssicherheit geschaffen und viele – überwiegend mieterfreundliche – Urteile gesprochen.“

Zustimmung zur Mieterhöhung durch Zahlung der erhöhten Miete

Schriftliche Zustimmungserklärung nicht erforderlich

Berlin.  „Wer dreimal die erhöhte Miete zahlt, hat der Mieterhöhung zugestimmt“ - auf diesen kurzen Nenner bringt der Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, die jetzt veröffentlichte Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZB 74/16). „Vermieter haben keinen Anspruch auf eine schriftliche Zustimmung. Die Zustimmung zur Mieterhöhung durch schlüssiges Verhalten, das heißt Zahlung der geforderten Mieterhöhung, reicht völlig aus.“

Räum- und Streupflichten enden an der Grundstücksgrenze

(dmb) Die Räum- und Streupflicht des Eigentümers endet an der Grundstücksgrenze. Die Gehwege vor dem Haus muss er als Anlieger nur räumen und streuen, wenn dies die Stadt, zum Beispiel über eine Straßen- und Reinigungssatzung festgelegt hat, entschied heute der Bundesgerichtshof (BGH VIII ZR 255/16). Die Klage auf Schadensersatz des im Bereich des Grundstückseingangs gestürzten Mieters in Höhe von 4.291,20 Euro gegen den Hauseigentümer lehnte das Gericht ab. Im konkreten Fall habe die Räum- und Streupflicht vor dem Grundstück bei der Stadt München gelegen.

Nebenkosten-Abrechnung gründlich überprüfen

Hagen. (Di) Mieter sollten die Nebenkosten-Abrechnung nicht ohne eine gründliche Überprüfung bezahlen. So lautet eine aktuelle Empfehlung des Hagener Mietervereins. Rechtsanwalt Franz Michalek, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, hat diesbezüglich schon sehr interessante Erfahrungen gemacht. „Manche Nebenkosten-Abrechnungen lesen sich wie ein Wunschzettel des Vermieters,“ findet Michalek deutliche Worte. „Nicht nur, dass die Höhe verschiedener Positionen oft nicht nachvollziehbar ist. Geradezu abenteuerlich mutet es an, was mancher Vermieter seinen Mietern – ungerechtfertigterweise – aufs Auge drücken will!“

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